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Zwei unterschiedliche Wege zum Erfolg

Olivia Andrich und Laura Kühn konnten in Santiago de Compostela (Spanien) eine Medaille für den Deutschen Ringer-Bund erringen und den eigenen Landesverband mehr als würdig vertreten.

Für den Berliner Landesverband sind das die internationalen Medaillen 2 und 3 bei Kontinental-Wettkämpfen in diesem Jahr und das ist für unseren kleinen Verband ein hervorragendes Ergebnis. Wenn man bedenkt, dass unsere Mitgliederinnen und Mitglieder vor allem ehrenamtlich tätig sind, kann man das nicht genug schätzen.


Kommen wir zu den unterschiedlichen Wegen, die aber Beides eines gemeinsam haben: den Erfolg.


Oli begann ihre ersten Schritte auf der Ringermatte bei den SV Preußen, auch da schon unter der Betreuung ihres ehemaligen Trainers Marco Mütze. Kurze Zeit später erfolgte der Wechsel zum SV Luftfahrt Ringen e.V. und ihre Trainingsstätte wurde Weißensee. Seit kurzer trainiert Oli am Olympiastützpunkt in Leipzig unter dem dortigen Landestrainer Florian Rau. Die Besonderheit an diesem Weg ist, dass sie den Berliner Weg gegangen ist und nicht an weiterführende Schulen in Brandenburg gewechselt ist, die die sportlichen Karrieren von Sportlerinnen und Sportlern fördern.


Kommen wir zu Laura. Lauras erste Schritte begannen in Bohnsdorf beim SV Luftfahrt Ringen e.V. unter den Fittichen von Jens Lienig, der schon einige Sportlerinnen und Sportler betreute, die jetzt Erfolg und Ruhm für den Verein erkämpfen. Danach der Wechsel in die Leistungsgruppe von Baumschulenweg und später die Wahl des eher klassischen Wegs. Aufgrund ihrer sehr guten sportlichen Leistungen ging Laura an den Olympiastützpunkt in Frankfurt/Oder in die Kaderschmiede von Micha Kothe und vielen weiteren Trainern, unterstützt vom dortigen ansässigen Verein RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder.


Ihr seht zwei komplett unterschiedliche Wege. Aber beide Sportlerinnen zeigen hervorragende Leistungen und gewinnen mit Silber für Laura und Bronze für Oli eine Medaille bei der U20-Europameisterschaft in Spanien. Viele Wege führen zum Erfolg und genau mit dieser Erkenntnis sollten wir alle aus dieser EM der U20 herausgehen. Entscheidend ist vielmehr, dass alle auf hohem Niveau miteinander zusammenarbeiten und diese Erfolge überhaupt erst möglich machen.


Großes Lob gebührt allen Verantwortlichen,: Winne Gaul, unserem Landestrainer Freistil weiblich, der Oli und Laura gut in das Berliner Team einbindet; Micha Kothe und Florian Rau, die an den Stützpunkten unsere Sportlerinnen hervorragend trainieren; Christoph Ewald als verantwortlicher Trainer der Nationalmannschaft, der Vertrauen zu unseren Sportlerinnen hatte und dass dieses Vertrauen mit den Medaillen gerechtfertigt wurde. Und all den anderen, die jederzeit da sind und unterstützen, aber nicht immer gesehen werden, aber ohne die kein Erfolg möglich ist.

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