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Berliner Meisterschaften der U-12/U-14

  • Pressestelle
  • vor 3 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Die positive Entwicklung des Berliner Ringer-Verbandes setzt sich auch 2026 fort, hatten die Verantwortlichen vor drei Jahren die Berliner Meisterschaften in den älteren Jugendklassen mangels Teilnehmer abgesagt, so lieferten sich am 21. Februar 126 junge Ringer der U-12 und U-14 im Freistil und griechisch-römischen Ringkampf spannende Duelle auf teilweise sehr gutem Niveau.


Als Gastgeber fungierte der Stützpunkt Malchow des SV Preußen, wobei Alexander Baldauf mit seinem Trainer- und Organisationsteam, welches aus vielen engagierten Eltern der jungen Ringer bestand, gute Vorarbeit geleistet hatte und für einen reibungslosen Ablauf der Titelkämpfe sorgte. Zugleich bedauerte Baldauf, dass 30 gemeldete Athleten nicht angereist waren.


„Es ist ein schönes Bild bei der Eröffnung, die Sporthalle ist groß genug für drei Matten und die Organisation passt“, war auch Martina Gebel zufrieden, die in Berlin seit Jahren das Kampfrichterwesen leitet.


Da diese beiden Altersklassen ‚offen‘ ausgeschrieben wurden, durften auch Vereine aus benachbarten Verbänden teilnehmen. „Für uns ist das auch wie eine kleine Landesmeisterschaft“, lachte Jens Peter Sievertsen vom RV Lübtheen mit Blick auf mehrere Vereine aus dem Norden der Republik, die nach Berlin gekommen waren.


Doch es ging auch international zu bei den Titelkämpfen im Norden von Berlin, denn mit Seikkula Risto nahm auch ein finnischer Ringer teil, der dann gar Silber gewann, genauso wie David Chiselita und Maxim Sarancha, die aus Spanien angereist waren. Letzterer gewann bei den U-12-jährigen im Limit bis 44 Kilo gar den Berliner Meistertitel.


Die Vereinswertung gewann der SV Luftfahrt Ringen Berlin mit fünf Titelgewinnen, drei Silbermedaillen und zweimal Bronze, was den insgesamt 15 Startern 39 Punkte einbrachte. Mit 36 Zählern überraschte der Türkische Ringer- Verein, der zuletzt großen Aufschwung verzeichnete, auf Rang zwei unter den insgesamt 30 angereisten Vereinen. Drei Titel nahmen die Youngster des TRV wieder mit zurück in die Turmstraße nach Moabit, dazu zwei Silber und zwei Bronzemedaillen. Mit 10 jungen Ringern war der SC Roland Hamburg in die Bundeshauptstadt gereist, ein Turniersieg, drei Mal Silber und einmal Bronze gingen an die Hanseaten, die mit 28 Punkten den Bronzerang in der Vereinswertung belegten.


Platz vier ging an den RC Germania Potsdam (27 Punkte), vor dem gastgebenden SV Preußen Berlin, der drei Silbermedaillen und einmal Bronze gewinnen-, damit 23 Zähler verbuchen konnte.


Der erst neu gegründete Verein Reflect Kampfsportschule Berlin glänzte mit einem Titelgewinn und drei Bronzemedaillen, stand mit 11 Zählern nur einen Punkt vor den Hauptstadtringern (zwei Titel, einmal Silber) und dem punktgleichen TuS Hellersdorf (ein Titelgewinn, zweimal Silber und einmal Bronze).


Erfreulich war die Teilnahme, aber auch der starke kämpferische Auftritt der weiteren Berliner Vereine, so gewann der Weddinger RV durch Mansur Umarov einen Berliner Meistertitel, der KSV Reinickendorf gewann in einer der am stärksten besetzten Gewichtsklasse (U-14/52 kg) durch Kerem Hanli Silber.


Stolz war das Trainerteam des Traditionsvereins SC Berolina auf Bronze durch Ömer Göktas (U-12/48 kg), genauso wie die Füchse Berlin, die wie die Reflect Kampfsportschule erst 2025 unter das Dach des Berliner Ringer- Verbandes schlüpften und sich in Malchow über Silber durch Serwan Altun (U-14/85 kg) freuten. Die beiden Starter von MMA Berlin scheiterten knapp am Siegertreppchen, Ramand Süleiman und Amos Raz beendeten die Titelkämpfe auf Rang vier und fünf.


„Das Turnier verlief reibungslos, ich hoffe es sind alle zufrieden nach Hause gekommen mit guten Erinnerungen an diese Titelkämpfe im Gepäck, für die sich viele Helfer, Trainer, Kampfrichter und Funktionäre große Mühe gegeben haben“, zeigte sich Alexander Baldauf zufrieden, der damit auch dem BRV-Präsidenten Dirk Puhlmann aus dem Herzen sprach.


Die Ergebnisse könne bei der Liga-DB eingesehen werden.


 
 
 

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