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Kompletter Medaillensatz für weibliche A- und B-Jugend des BRV

Am 24/25. September wurden die letzten deutschen Meisterschaftsmedaillen des Jahres 2022 im Ringen vergeben - die weibliche Jugend traf sich in Ückerath, um die deutschen Meisterinnen in den Nachwuchsklassen zu ermitteln. 63 Teilnehmerinnen traten bei den A-Jugendlichen an, 67 junge Ringerinnen in der Altersklasse der B-Jugend.


Die Landesorganisation Berlin um Landestrainer Winfried Gaul stellte in Ückerath eines der größten Teams mit insgesamt 16 (!) jungen Ringerinnen. Und die Hauptstädterinnen belegten bei den B-Jugendlichen mit 45 Punkten nur hauchdünn hinter Südbaden (47) den zweiten Platz in der Länderwertung, weit hinter den beiden führenden Landesorganisationen erreichte Gastgeber Nordrhein-Westfalen mit 27 Punkten den Bronzerang.

Die vier A-Jugendlichen aus der Hauptstadt sicherten sich mit 19 Zählern den 6. Platz, nur einen Zähler hinter Württemberg (20). „Es war eine großartige Mannschaftsleistung, wir hatten insgesamt ein tolles Team in Ückerath“, so Landestrainer Winfried Gaul, zufrieden mit den Leistungen der Berliner Mädchen.


Bei den A-Jugendlichen holte Mina Witt im Limit bis 65 Kilo den Deutschen Meistertitel in die Hauptstadt. Die Ringerin vom SV Preußen bestritt vier Kämpfe, aus denen sie siegreich hervor ging, im Finalduell bezwang Mina Witt ihre Kontrahentin Melanie Lorenz aus Sachsen.


Sophie Langner (49 kg) erzielte einen hervorragenden 2. Platz, die Ringerin vom VfL Tegel kämpfte sich mit drei Siegen ins Finale, wo sie gegen Nina Brosch aus Augsburg (BAY) unterlag.

Weiter erkämpfte in dieser Altersklasse Amelie Retzlaf (65 kg/VfL Tegel) einen guten 6. Platz, Clarissa Gromus (57 kg/TuS Hellersdorf) kam auf Platz 7 über die Ziellinie.


Gleich dreimal Bronze gab es für die Hauptstädterinnen bei den B-Jugendlichen: Edda Reinke (52 kg/SV Preußen), Sophia Schwart (58 kg/VfL Tegel) und Emelie Grundmann (66 kg/VfL Tegel) katapultierten sich in Ückerath auf das Siegerpodium.

Dabei standen sich Sophia Schwart und ihre Vereinskameradin Magdalena Heinrich im kleinen Finale gegenüber, damit ging der 3. und 4. Platz an Berlin, ebenso wie bei Edda Reinke, die Frederike Huth vom SV Luftfahrt Ringen auf Rang vier verwies. Im gleichen Limit schlitterte Johanne Kunze (SV Luftfahrt Ringen) auf Rang sechs über die Ziellinie.


In der Gewichtsklasse bis 47 Kilo scheiterte Eve Bogula (SV Preußen) im kleinen Finale um Bronze an Florentine Portwich (SV Warnemünde) und belegte den 4. Platz in dieser stark besetzten Gewichtsklasse.


„Auch wenn die A-Jugend angesichts der ersten internationalen Meisterschaften die wichtigere Altersklasse ist, so ist es schön zu sehen, dass in der B-Jugend darunter eine breite Basis mit erfolgshungrigen Mädchen auf nationaler Ebene schon ordentlich Maß nimmt, wie Platz zwei in der Länderwertung zeigt“, so Berlins Ringerpräsident Sascha Förster, sichtlich stolz auf die Erfolge der Mädchen in Ückerath. Förster unterstreicht weiter, „... wichtig ist, dass die Erfolge trotz notwendiger personeller Wechsel im Traineramt, mit Winfried Gaul als neuen Landestrainer im weiblichen Bereich erfolgreich von statten ging". Die Medaillen verteilen sich derzeit auf die drei großen Vereine SV Preußen, SV Luftfahrt Ringen und VfL Tegel, wobei Förster hofft, dass weitere Vereine nachziehen.


Die Einzelergebnisse können hier nachgelesen werden:

weibliche B-Jugend

weibliche A-Jugend



Nachfolgend ein paar Impressionen:

Text: Jörg Richter; Bilder: Simone Reinke

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