Logos
046410
Besucheranzahl heute62
Besucher diesen Monat2319
Besucher aktuell 2

Hier kann Ihre Werbung stehen

Anfragen bitte an das Präsidium oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.


TOP Unfallabsicherung für Ringer

Unfallversicherung speziell für Ringer !!!

Weiterlesen...

Alles für den Anwalt

Berliner Büro Service

www.berliner-bueroservice.de


Ihr Internetauftritt - professionell gestaltet

Computerdienst Dipl.-Ing. Dieter Thomas


www.dieterthomas.de

Weiterlesen...

1. Bundesliga-Ost (Halbzeitbilanz)

Turbulenz in der Oststaffel
Burghausen führt das Feld an / Viele Überraschende Ergebnisse prägen die Hinrunde

Turbulent ging es in der Hinrunde der 1. Bundesliga Staffel Ost zu, im Gegensatz zu den Vorjahren mischen die vermeintlich schwächeren Teams weitaus besser mit als erwartet. Das bekam vor allem der KSV Aalen 05 zu spüren, der aus der West- in die vermeintlich schwächere Oststaffel wechselte.

Aalen musste gegen den SV Luftfahrt Berlin eine bittere 16:18-Heimniederlage hinnehmen, ein Ergebnis, dass zeigt, dass der Kampf nicht an der Waage, sondern auf der Matte entschieden wird. Aalen wankte auch gegen Hallbergmoos und beim 1. Luckenwalder SC, doch die Ostalbbären fielen nicht. Erst am letzten Hinrundenkampftag gab es eine knappe 16:17-Niederlage gegen den SV Wacker Burghausen. Dennoch sind die Ostalbbären, wenn sie mit  'voller Kapelle' auf der Matte stehen, in der Rückrunde erster Anwärter auf den Staffelsieg.

Der SV Wacker Burghausen sicherte sich mit einem 17:16-Erfolg gegen Aalen den Herbstmeistertitel. Die einzige Niederlage bezogen die Wackeraner beim 20:21 vor eigenen Fans gegen den 1. Luckenwalder SC. In allen anderen Begegnungen der Hinrunde blieb Burghausen siegreich, die Mannschaft um Trainer Michael Pronold erwies sich als kompakt und kampfstark, wobei man beim SV Wacker Burghausen mit dieser Hinrundenleistung schon den Blick über die Rückrunde hinaus, auf die Play-Offs richten kann. Luckenwalde probiert es wie angekündigt vorrangig mit Eigengewächsen und hat Erfolg dabei. Selbst gegen den KSV Aalen 05 gab es noch Siegmöglichkeiten, nachdem sich die Ostalbbären durch minimales Übergewicht von Stig Andre Berge selbst geschwächt hatten. Luckenwalde bietet damit auch eine ganze Reihe DRB-Auwahlkader auf, die in der höchsten, deutschen Kampfklasse den Vergleich mit Weltklasseathleten suchen können. In der Rückrunde steht der LSC bedingt durch den Stilartenwechsel vielleicht noch besser und könnte sich so an der Tabellenspitze fest beißen.

Auch der SV Siegfried Hallbergmoos schielt in Richtung Play-offs. War zum Saisonstart die Niederlage in Aalen noch 'eingeplant' so wurde der SV Siegfried vor eigenen Fans vom Aufsteiger Untergriesbach mit 16:19- und einen Kampftag später beim AC Lichtenfels mit 17:20 überrascht. Erst nach der WM-Pause punktete auch der SV Hallbergmoos und kann trotz derber Heimschlappe gegen den SV Wacker Burghausen zum Hinrundenende, ein ausgeglichenes Punktverhältnis vorweisen.

Für die Überraschung der Hinrunde sorgte der SV Luftfahrt Berlin, denn die Hauptstädter haben nach Abschluss der Hinrunde bereits drei Siege und ein Unentschieden auf dem Konto, alsoschon mehr als vergangenes Jahr nach Abschluss der Hauptrunde. Die Mannschaft um die beiden Trainer Klaus Prestele und Swen Lieberamm hat sich mit Martin Szabo (74 kg/GR/ kam vom AVG 06 Markneukirchen) und Radoslav Baran (96 kg/120 kg/FR/ kam vom RSV Rotation Greiz) gut verstärkt und kann zudem auf eine gute, eigene Talentschmiede verweisen, die kürzlich mit dem 'grünen Band' ausgezeichnet wurde und aus der immer wieder gute Ringer in die beiden Mannschaften des SV Luftfahrt aufrücken. Aus dem 'Punktlieferanten' des Vorjahres wurde der Hecht im Karpfenteich, den selbst die führenden Teams nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. So stolperte der KSV Aalen 05 vor eigenen Fans über die Hauptstädter, die Ostalbbären verloren mit 16:18 gegen den SV Luftfahrt, der damals Tabellenletzter war und bis zum Ende der Hinrunde bis auf Platz 5 kletterte.

Einen Super-Start legte der RV Thalheim hin, die Erzgebirger standen nach dem 3. Kampftag zur WM-Pause mit drei Siegen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Sicherlich wird sich der eine- oder andere Fan diese Tabelle ausgeschnitten- und übers Bett gehangen haben, denn so eine Konstellation gab es bislang nicht. Thalheim stürzte gleich zum Saisonstart den SV Johannis Nürnberg in die Kriese und hätte am Doppelkampftag zum Hinrundenende gegen den AC Lichtenfels gar noch einmal nachlegen können, doch diese Chance hat man gegen die stark aufringenden Korbstädter verpasst. Dennoch ist das Trainergespann Heiko Krauß und Rüdiger Möhring mit den Leistungen ihrer Mannschaft nach abgeschlossener Hinrunde zufrieden und schließlich hat man gar noch mit den Play-Off-Plätzen Tuchfühlung – ein Umstand mit dem vor der Saison wohl keiner gerechnet hat.

Auch der AC Lichtenfels ist in drei Jahren 1. Bundesliga gewachsen. In einigen Gewichtsklassen verstärkte Trainer Ali Hadidi seine Mannschaft mit erfahrenen, bulgarischen Ringern, doch die Stars der Mannschaft bleiben Pilzweger, Hartan und zuletzt auch Eichheimer. Gerade das Duell beim RV Thalheim zeigte Kampf, Action und Dramatik, erst im letzten Duell des Abends holte Eichheimer in einem spannungsgeladenen Kampf die Siegpunkte für die Korbstädter, wobei die etwa 100 ACL-Fans lautstark für einen munteren Sprüche-Wettstreit auf den Rängen sorgten. Echte Ringerkulisse eben und von beiden Teams dürfte auch in der Rückrunde noch Einiges zu erwarten sein.

Enttäuscht ist man beim SV Johannis Nürnberg über den Verlauf der Hinrunde, leichtes Aufatmen nach dem 23:15-Sieg gegen den SV Untergriesbach, der am Doppelkampftag zum Hinrundenende den Franken ihren zweiten Saisonsieg bescherte. Doch das Tabellenbild soll aus fränkischer Sicht nicht so bleiben, denn auch der SV Johannis Nürnberg kann mit Siegen zum Auftakt der Rückrunde schnell altes Selbstvertrauen wiedergewinnen und in der Tabelle Boden gut machen.

Wacker schlägt sich auch der SV Blauweiß Untergriesbach als Aufsteiger in die 1. Bundesliga. Vor allem vor großer, heimischer Kulisse können die Bayern jeder Mannschaft gefährlich werden. Einen Sieg und ein Unentschieden weißt das Punktekonto der Blauweißen zum Abschluss der Hinrunde auf, abgeschlagen sieht anders aus – der Tabellenletzte hat das Potential, die 'Rote Laterne' des Tabellenletzten noch abzugeben. Auch wenn in der Neunerstaffel niemand absteigen muss, Letzter will wiederum auch niemand werden.

In der Bestenliste stehen zum Ende der Hinrunde mit Christoph Bast (1. Luckenwalder SC), Matthias Maasch (SV Wacker Burghausen) und Soslan Gattsiev (SV Hallbergmoos) drei Ringer mit jeweils 24 Zählern punktgleich an der Spitze. Nur einen Punkt dahinter rangieren Emanuel Krause (1. Luckenwalder SC) und der zu sehr guter Form auflaufende Ergün Aydin aus Hallbergmoos. Radoslaw Dublinowski (RV Thalheim), Simon Pilzweger (AC Lichtenfels) und mit Marc Wentzke ein weiterer Ringer aus der Reihe des 1. Luckenwalder SC kommen auf 21 Rundengewinne und zeigen ein sehr gutes Bild auf, denn es rangieren damit überwiegend deutsche Ringer an der Spitze der Bestenliste – und das sah auch schon anders aus.

Bestenliste 1. Bundesliga Ost nach Abschluss der Hinrunde:
1. 60 kg: Christoph Bast (1. Luckenwalder SC) 24 Punkte;
1. 66 kg: Matthias Maasch (SV Wacker Burghausen) 24;
1. 84 kg: Soslan Gattsiev (SV Hallbergmoos) 24;
4. 55 kg: Emanuel Krause (1. Luckenwalder SC) 23;
4. 74 kg: Ergün Aydin (SV Hallbergmoos) 23;
6. 96 kg: Radoslaw Dublinowski RV Thalheim) 22;
6. 66 kg: Marc Wentzke (1. Luckenwalder SC) 22;
6. 66 kg: Simon Pilzweger (AC Lichtenfels) 22;
9. 96 kg: Dato Kerashvili (KSV Aalen 05) 21;
10. 74/66 kg: Nikolay  Kurtev (SV Wacker Burghausen) 20;
10. 96 kg: Gergely Kiss (SV Wacker Burghausen) 20;
10. 66 kg: Sven Dürmeier (SV Joh. Nürnberg) 20,
13. 74 kg: Lennard Wickel (1. Luckenwalder SC) 19;
13. 55 kg: Sven Cammin (SV Luftfahrt Berlin) 19;
13. 84 kg: Miroslav Geshev (SV Wacker Burghausen) 19.

Tabellenstand: 1. Bundesliga Ost (Halbzeitstand)
1. SV Wacker Burghausen   190:101   14:2
2. 1. Luckenwalder SC   189:98   12:4
3. KSV Aalen 05   178:100   12:4
4. SV Hallbergmoos   157:135   8:8
5. SV Luftfahrt Berlin   119:169   7:9
6. AC Lichtenfels   124:176   6:10
7. RV Thalheim   112:172   6:10
8. SV Joh. Nürnberg   108:171   4:12
9. SV Untergriesbach   119:174   3:13

Jörg Richter
Freier Journalist
Björneborgstr. 1
04158 Leipzig

Tel.: 0341-9128366
Fax: 0341-9012429 oder 01212-512869092
Funk: 0160-97972660
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wettkampftermine

Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3